Häufig gestellte Fragen – einfach erklärt


Hier finden Sie häufige Fragen und kompetente Antworten zu den Themen Fleisch & Wurst sowie zu unserem Unternehmen. Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf.

  1. Woher kommt die Bezeichnung Leberkäse?

    Der klassische Leberkäse aus Bayern trägt seinen Namen seit über 200 Jahren. Die Bezeichnung „Käse“ erhielt das Produkt aufgrund seiner Form, die einem Käselaib ähnelt. „Leber“ deshalb, weil der Fleischmasse früher Leberstücke beigemengt wurden. Inzwischen wird in Bayern auf die Zugabe von Leber verzichtet. Der Name „Leberkäse“ blieb umgangssprachlich jedoch erhalten.

  2. Ist in der Bierkugel auch Bier enthalten?

    Bier gehört bei der klassischen Bierkugel nicht zur Liste der Zutaten. Der Name ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass zu dieser bayerischen Köstlichkeit traditionell Bier getrunken wurde. Eine weitere Besonderheit: Aufgrund ihrer Herstellungsart ist die Bierkugel auch ungekühlt haltbar und eignet sich deshalb hervorragend als deftige Brotzeitwurst für Ausflüge oder als Snack für zwischendurch.

  3. Woher stammt der Name Wollwürste und warum nennt man sie auch „Geschwollene“?

    Wollwürste erhalten im Gegensatz zu vielen anderen Wurstsorten keinen Darm als Außenhaut. Deshalb erhält ihre Oberfläche nach dem Brühen eine Wollstruktur und daher stammt ihr ungewöhnlicher Name. Beim Anbraten in Fett schwellen die Würste an, dass man sie auch „Geschwollene“ nennt.

  4. Welche Besonderheiten gelten beim traditionell bayerischen Weißwurst-Genuss?

    Weißwürste, oft mit Brezen, süßem Senf und Weißbier serviert, werden in Bayern traditionell noch immer vor dem „12 Uhr-Läuten“ verzehrt. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, als die Kühlmöglichkeiten noch nicht dem heutigen Stand der Technik entsprachen und die Würste deshalb nicht lange haltbar waren. Ein weiteres Muss beim „sachgerechten“ Verspeisen einer Weißwurst ist das „Zuzeln“. Die Wurst wird nicht geschnitten, sondern aus ihrer Haut gesaugt, also „gezuzelt“.

  1. Worin besteht der Unterschied zwischen Verbrauchs- und Mindesthaltbarkeitsdatum?

    Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt den Zeitpunkt wieder, bis zu dem ein Lebensmittel unter den angegebenen Aufbewahrungsbedingungen seine speziellen Eigenschaften ohne Einbußen von Geschmack und Qualität behält. Dabei ist die Einhaltung der empfohlenen Lagertemperatur und des Lagerorts erforderlich. Das Verbrauchsdatum wird bei leicht verderblichen Produkten angegeben und gibt an, bis wann ein Lebensmittel verbraucht werden muss. Ein Beispiel hierfür ist abgepacktes Hackfleisch, das bei Überschreitung des Verbrauchsdatums eine Gefahr für die Gesundheit darstellen kann.

  2. Was sind Allergene?

    Allergene sind Stoffe, die bei bestimmten Menschen eine allergische Reaktion hervorrufen können. Dazu gehören zum Beispiel Gluten, Laktose, Senf oder auch Sellerie. Um den Verbraucher zu informieren ist eine ausreichende Kennzeichnung der Produkte sehr wichtig. Viele der von uns hergestellten Wurstsorten sind frei von Gluten und Laktose.

  3. Was ist Gluten und wie wirkt sich eine Unverträglichkeit aus?

    Gluten ist ein Getreideeiweiß, das vor allem in Weizen und Gerste vorkommt. Manche Menschen leiden unter einer Glutenunverträglichkeit, auch Zöliakie genannt. Eine Krankheit, bei der sich die Darmzotten entzünden und zurückbilden können. Erkrankte müssen deshalb strenge Diät halten und konsequent auf glutenhaltige Produkte verzichten. Wir bieten eine große Vielfalt glutenfreier Produkte und kennzeichnen diese klar und deutlich.

  4. Was ist Laktose und in welchen Produkten ist sie enthalten?

    Laktose ist Milchzucker und deshalb in Milchprodukten wie Käse oder Sahne enthalten. Menschen, die an Laktose-Intoleranz leiden, können Milchzucker nicht verdauen und reagieren darauf mit Magen-Darm-Beschwerden.
    Bestimmte Wurstsorten, wie Käsegriller oder Käsekrainer, enthalten Käse. Andere, zum Beispiel Leberwurst, werden durch Sahnezugaben schön zart und streichfähig. Diese Wurstspezialitäten enthalten also auch Laktose und sollten deshalb von den Betroffenen gemieden werden. Unsere Produkte mit Hinweis „laktosefrei“ können bedenkenlos verzehrt werden, sie sind frei von Milchbestandteilen.

  5. Was ist das Besondere an laktosefreier Salami?

    Um Salami reifen zu lassen, setzt man sogenannte Starterkulturen ein: Bakterien, die durch ihren Stoffwechsel bestimmte Inhaltsstoffe umsetzen und so die Salami haltbar machen. Viele Hersteller setzen als Nahrung für die Starterkulturen Laktose ein. Wir haben ein Reifeverfahren entwickelt, bei dem wir auf Laktose verzichten können. So können auch Allergiker unsere Salami genießen.

  6. Weshalb tragen manche Lebensmittelverpackungen den Hinweis „Kann Spuren von ... enthalten“?

    Diese Angabe – die sich häufig auf Senf, Sellerie oder Nüsse bezieht – besagt, dass der genannte Stoff kein regulärer Produktbestandteil ist, aber möglicherweise dennoch in kleinsten Mengen enthalten sein kann. Der Hinweis bietet Allergikern, die oft bereits auf Spuren eines Allergens reagieren, ein hohes Maß an Sicherheit.

  7. Wie kann man Lebensmittel sicher machen?

    Um die Sicherheit von Lebensmitteln zu garantieren, werden vorbeugend sogenannte Monitoring-Maßnahmen getroffen. Ziel ist es, einwandfreie Produkte herzustellen und eventuell abweichende Erzeugnisse sofort zu erkennen, auszusortieren und vom Handel auszuschließen. Unser lückenloses Kontrollsystem umfasst hochempfindliche Metalldetektoren, die auch kleinste Metallpartikel sicher identifizieren und aussortieren. Eine zusätzliche optische Kontrolle wird von kompetenten, erfahrenen Mitarbeitern ausgeführt.

  8. Was sind Monitoring-Maßnahmen?

    Um die hohe Qualität und lange Haltbarkeit unserer Produkte zu gewährleisten, durchlaufen diese einen sehr streng überwachten Produktionsprozess. Für eine längere Haltbarkeit ist es wichtig, dass die Erzeugnisse möglichst sauerstoffarm verpackt werden, unsere Verpackungstechnik ist dafür ausgelegt.
    Wichtig ist auch, dass die Kühlkette nach dem Einkauf nicht unterbrochen werden darf. Deshalb empfehlen wir – bei längeren Transporten oder besonders im Sommer – gekühlte Produkte auf dem Nach-Hause-Weg in Kühltaschen zu lagern.

  1. Woher beziehen wir unser Fleisch?

    Wir beziehen das Fleisch für unsere Produkte, soweit dies möglich ist, direkt aus Bayern – von Bauern aus unserer Region. Damit stellen wir die hohe Qualität unserer Produkte sicher und stärken zugleich unsere heimische Landwirtschaft.
    Grundsätzlich stammt unser Fleisch aus den beiden Qualitäts-Systemen QS (Qualität und Sicherheit) und GQ (Geprüfte Qualität Bayern), die eine hohe Qualität stufen- und unternehmensübergreifend definieren, prüfen und sichern. So ist es uns möglich, den gesamten Prozess – von der Futtermittelherstellung über die Aufzucht bis hin zur Verarbeitung bei uns im Haus – genauestens zu überwachen und rückverfolgen zu können.

  2. Welchen Nutzen bietet das QS-Prüfzeichen?

    Das Prüfsystem steht für stufenübergreifende Prozess- und Herkunftssicherung: vom Landwirt bis zur Ladentheke. Es ist das weltweit bedeutendste System für sichere Lebensmittel und bindet alle Akteure, vom Bauernhof bis zur Ladentheke, mit ein. Zertifiziert werden nur Unternehmen die regelmäßig geprüft und überwacht werden. Produkte aus dem QS-System wurden nach hohen Standards hergestellt und garantieren geprüfte Qualität – erkennbar auf einen Blick.

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  3. Was bedeutet GQ – Geprüfte Qualität Bayern?

    Das Siegel Geprüfte Qualität Bayern wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geschaffen und steht für bayerische Herkunft und durchgängige Qualitätssicherung. Deshalb können ausschließlich bayerische Produkte dieses Prüfsiegel erhalten und der Nachweis zur bayerischen Herkunft muss lückenlos geführt werden. Die Produkte werden einem dreistufigen strengen Kontrollsystem unterzogen, wobei die Kontrollkriterien weit über die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Qualität und Tierschutz hinausgehen. Das GQ-Siegel gibt Ihnen die Sicherheit, geprüfte Qualität aus Bayern zu kaufen.

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  1. Was sagen DLG-Prämierungen aus und wie oft wurden wir ausgezeichnet?

    Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) gibt dem Verbraucher neutrale Informationen über die Qualität von Lebensmitteln. Alle Tests und Prüfungen werden von qualifizierten Spezialisten nach anerkannten Methoden und aktuellen Qualitätsstandards durchgeführt. Besonders beurteilt werden sensorische Qualitäten wie Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Zusätzlich werden Zubereitung, Verpackung und Kennzeichnung überprüft. Chemische, mikrobiologische und physikalische Analysen schließen das Testprogramm ab. Auf Basis dieser Qualitätstests zeichnet die DLG jährlich Lebensmittel mit den DLG-Prämierungen in Gold, Silber und Bronze aus.
    Wir überzeugen Jahr für Jahr mit herausragenden Leistungen. Allein 2015 erhielten die Südbayerischen Fleischwaren 209 DLG-Prämierungen: 108 x Gold, 74 x Silber, 27 x Bronze und dazu zum dritten Mal in Folge den Bundesehrenpreis.

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  2. Wieso sind wir TÜV-zertifiziert?

    Sicherheit bei Lebensmitteln ist ein wichtiges Thema – für Verbraucher ebenso wie für Hersteller und den Lebensmittelhandel. Der TÜV SÜD gilt als kompetenter Experte in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und -qualität. Das TÜV-Zertifikat gibt Ihnen als Kunde die Gewissheit, dass unsere Produkte hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.

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